Eine Geschichte über unsere Heirat in New York.

von Carola – an Eve & Sam im September 2014

Der Tag an dem wir uns zu einer Heirat in New York entschlossen habe, war ein Besonderer. Wie könnte es anders sein? Viele wichtige Tage eines Leben vergehen oder verblassen viel zu schnell. Aber nicht dieser Tag. Nein, nicht dieser Tag. Da bin ich mir ganz sicher. Diesen Tag werde ich nicht vergessen. Ich werde ich ihn so sehr in Erinnerung behalten, wir keinen anderen Tag in meinem Leben. Mehr noch, als jenen Tag an dem wir heirateten.

Vielleicht deswegen, weil Michi mich auf dem Empire State Building gefragt hat, ob ich seine Frau werden möchte? Seine Frage kam einfach so. Vollkommen unerwartet. Ich war überhaupt nicht vorbereitet, hätte nicht im Traum daran gedacht, dass Michi mir diese Frage stellen würde. Ja, vielleicht irgendwann einmal. Aber nicht hier und schon gar nicht zu diesem Zeipunkt. Hier, mitten in New York und ausgerechnet auf dem Empire, inmitten von dutzenden Menschen, um uns.

„Was! … Du willst mich heiraten!“ Hätte ich benah laut herausgeplatzt. Gerade noch konnte ich mich zurückhalten und antwortete erst mal gar nicht, sondern schaute Michi einfach nur in die Augen. Und vielleicht ist es gerade jener Moment, welchen ich niemals vergessen werde. Sein Blick der mich berührte. Als würden seine Augen mit mir sprechen. Ich habe nichts gesagt. Habe ihn einfach nur geküsst; und Michi wusste, dass ich soeben ja gesagt hatte.

Schlafen konnte ich in dieser Nacht in unserem New York`er Hotel nicht mehr. Früh morgens habe ich Michi wach gemacht. Zu einer Zeit wo selbst dieses riesig laute New York noch schläft, haben wir uns förmlich aus dem Hotel geschlichen; fast so, als täten wir etwas Verbotenes.

Die Straßen New York´s waren verlassen. Ab und an ein Taxi. Ein Lieferwagen hielt an einem der kleinen Kioske, welche hier unzählig zu finden sind. Ein junger Typ sprang vom Beifahrersitz, lief leichtfüßig zum Heck des Lieferwagen, entlud eilends, als hätte er die Befürchtung der Wagen würde gleich ohne ihn weiterfahren, drei Packen Zeitungen. Fast ein wenig achtlos warf er die Packen auf den Wegsteig, sprang wieder auf den Beifaherersitz; und der kleine Lieferwagen raste weiter. Eine unglaubliche Stimmung in dieser Stadt. Ich bekommen heute noch Gänsehaut, wenn ich nur daran denke.

Danach saßen wir in einem Diner und genossen ein typische amerikanisches Frühstück. Ja, und immer wieder Gänsehaut. Ich schaute auf Michi .. aus dem Fenster .. und wieder wieder auf Michi … ich werde diese Stimmung niemals vergessen. 

Irgendwann am vormittag sind auf der Brooklyn Bridge ganz in der Nähe ist das City Clerk; das Standesamt von Manhattan in New York. Unter uns jagen die gelben Taxis und rund um uns die diese unglaubliche Skyline, der Blick über´s Wasser, über den East River.

Ja, ich bin bereit! Wir tun es. Und ich erinnere mich an ein Gedicht von Erich Fried; und da heisst es sinngemäß:

Ist es Unsinn?
Sagt die Vernunft.
Es ist was es ist;
sagt die Liebe.

Und in diesem Sinn haben wir dann geheiratet. Haben wir unsere Hochzeit gefeiert. Ganz allein, nur wir zwei … Mitten in New York, mitten in dieser großen, lauten, wunderbaren, einmaligen City haben wir Hochzeit gefeiert. Unsere Heirat in New York. Und seither ist kein Tag vergangen, an dem wir uns nicht über diesen Schritt freuen.

Ja! New York war exakt der richtige Ort für uns um zu heiraten …

Danke an Eve & Sam von Heiraten NewYork für den guten Service und die guten Tips,
Danke an Erol, den wir spontan treffen konnten; und uns auch die Apostille besorgt hat.

Carola & Michi

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